Flammend` Herz - Meinungen zum Film

Gewinner des Preises "Dialogue en Perspective", Berlinale 2004

Begründung der Jury:
"Der Preis geht an FLAMMEND’ HERZ aufgrund des poetischen, humor- und respektvollen Umgangs mit einem sehr originellen Thema"

Offizielle Homepage zum Film www.flammendherz-derfilm.de

FLAMMEND HERZ ist ein Film über drei Männer, die entgegen der Regeln und Gepflogenheiten der Gesellschaft ihrer Zeit und trotz aller persön- licher Unterschiede über ihre gemeinsame Leidenschaft fürs Tätowieren zusammen fanden. Auf den ersten Blick wirken die drei wie bürgerliche ältere Herren, sobald sie aber ihre Hemden abstreifen, kommen die Bilder zum Vorschein, die ihre Lebensgeschichten erzählen. Alle drei sind von Kopf bis Fuß tätowiert, kaum ein Zentimeter auf ihrer Haut, der nicht voll blauer Tinte ist. Der Film folgt den Persönlichkeiten, die unter den Hautbildern stecken und erzählt von ihrer Liebe und Leidenschaft fürs Tätowieren.

 

Andreas Schulers und Oliver Ruts Dokumentarfilm „Flammend Herz“ beschreibt, mal hochkomisch, mal tragisch, ein Jahrhundert Tätowiergeschichte. Herbert, der etablierte Geschäftsmann, Karlmann, vornehmer Sohn großbürgerlicher Eltern und Albert, ein handfester Seemann überwanden sämtliche gesellschaftliche Schranken, um gemeinsam ihrer Leidenschaft fürs Tätowieren zu frönen.
Unterstützt wurde das Projekt im Rahmen der Produktionsförderung mit einer Förderung in Höhe von 15.000 Euro.

 

Stellungnahme von Herbert Hoffmann

Stellungnahme von Ernst Günter Götz - älteste Tätowierstube

Mail von Karlmann Richter an uns

Wie es zu dieser Seite kam

 

"Flammend' Herz" gewinnt Jurypreis in der Reihe "Perspektive Deutsches Kino"
Berlin (ots) - TV5 und das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW) verleihen erstmals den Preis "Dialogue en perspective"
TV5 und das Deutsch-Französische Jugendwerk haben heute im Rahmen der Preisverleihung unabhängiger Jurys der 54. Internationalen Filmfestspiele Berlin den neu ins Leben gerufenen Preis "Dialogue en perspective" an den Film "Flammend' Herz" verliehen. Der Preis wurde in der Reihe "Perspektive Deutsches Kino" von einer jungen sieben- köpfigen deutsch-französischen Jury vergeben.

Gemeinsam mit Jurypräsident Albert Wiederspiel, Leiter des Filmfestes Hamburg, hat die Jury mit jungem deutsch-französischen Blick alle zwölf Beiträge der Reihe "Perspektive Deutsches Kino" verfolgt. Begründet hat die Jury ihre Auswahl wie folgt: "Der Preis geht an "Flammend' Herz" aufgrund des poetischen, humor- und respektvollen Umgangs mit einem sehr originellen Thema. Auch dem französischen Publikum bietet der Film einen außergewöhnlichen Blick auf Deutsche und Deutschland. Eine lobende Erwähnung geht an "Der Typ", der in seinen nur 50 Minuten großes Kino bietet."

Der Preis "Dialogue en perspective" wurde in Anwesenheit von Frédéric Mitterrand, TV5-Programmchef, und Max Claudet, Generalsekretär des Deutsch-Französischen Jugendwerks, verliehen. "TV5 steht für kulturelle Vielfalt. Mit dem Preis "Dialogue en perspective" will TV5 konkret neue Impulse im Dialog zwischen den Kulturen, in diesem Fall zwischen jungen Deutschen und Franzosen schaffen", so Mitterrand, der den Preis überreichte. "Die Auswahl eines Preisträgers erfordert Austausch, Auseinandersetzungen, Respekt zwischen den deutschen und französischen Jurymitgliedern - ganz im Sinne der Arbeit des DFJW", unterstrich Max Claudet.

Die Vergabe des Jurypreises "Dialogue en perspective" ist für den internationalen Fernsehsender TV5 ein besonderer Auftakt in sein 20- jähriges Jubiläum. Ziel des Filmpreises für TV5 und das Deutsch- Französische Jugendwerk ist es, den Dialog zwischen jungen Deutschen und Franzosen zu fördern und dazu beizutragen, dem französischen Publikum das deutsche Kino näher zu bringen.

"Wir freuen uns sehr, dass unser Film von einer jungen Jury ausgezeichnet wurde, denn dies zeigt, dass junge Menschen nicht nur Filme über junge Menschen sehen. Der Preis ist vor allem eine Hommage an die drei Hauptdarsteller unseres Films", so Andrea Schuler, eine der beiden Regisseure von "Flammend' Herz" im Anschluss an die Preisverleihung.

"Flammend' Herz" ist ein deutsch-schweizerischer Dokumentarfilm von Andrea Schuler und Oliver Ruts. Er erzählt die Geschichte dreier über 90 Jahre alter Männer, die eine gemeinsame Leidenschaft verbindet: Tatoos! Und das zu einer Zeit, als Tatoos verpönt waren. In tragischen und komischen Momenten erzählt "Flammend' Herz" von Liebe und Freundschaft, von ungeheurer Kraft und allzu menschlicher Schwäche. Ein Jahrhundert Tätowiergeschichte!

 

Über die Tätowier-Leidenschaft dreier Freunde. Der Dokumentarfilm "Flammend' Herz" erzählt die Geschichte von drei Männern um die neunzig, deren Freundschaft mehr als ein halbes Jahrhundert umfasst. Sie handelt von Liebe, Verrat und Enttäuschung, von Haltung und von Leidenschaft.
Berlinale 2004
Preis auf der Berlinale

"Flammend' Herz" erzählt mal tragisch, mal komisch, wie die drei einst zusammenfanden und warum sie sich heute kaum in die Augen sehen können. Ihre Biographien beschreiben dabei ein Jahrhundert (Tätowier-)Geschichte.

 

Packend, verstörend und bewegend. Die Rheinpfalz

 

Das berührende Porträt einer schwierigen, wunderbaren Dreierfreundschaft. Der Tagespiegel

 

Eine herzzerreißende Hommage an Männer, die Bilder- und Geschichtsbücher zugleich sind. DIE ZEIT


Eine kleine "comédie humaine", tragisch und komisch zugleich. Blickpunkt Film