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Stellungnahme von Herbert Hoffmann [dem "Gründer" der Ältesten Tätowierstube Deutschlands in Hamburg]
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Von meinem Vorgänger Paul Holzhaus kaufte ich 1961 sein Tätowiergeschäft am Hamburger Berg mit Mietwohnung. Nach und nach schlossen die Tätowiergeschäfte meiner älteren Kollegen und somit wurde meines das älteste, dem ich den bescheidenen Namen "Herbert Hoffmann, Älteste Tätowierstube in Deutschland" gab. Mit Fleiß und Umsicht baute ich das Geschäft in vielen Jahren zur ersten Adresse in Deutschland aus. Im Jahre 1981 hatte ich die einmalige Chance, in der Schweiz ein Haus zu bekommen, allerdings nur unter der Bedingung, dort auch meinen festen Wohnsitz zu nehmen. Spontan nahm ich die Gelegenheit wahr und zog mit meinem Lebensgefährten Jack, damals schon über 83 Jahre alt, ins Alpenland. Das Tätowiergeschäft in Hamburg wurde während meiner Abwesenheit von meinem Mitarbeiter Karlmann geführt. Die in der Schweiz erforderliche Aufenthaltsbewilligung mußte von Jahr zu Jahr neu beantragt werden. Es war damit zu rechnen, daß ein Antrag abgelehnt würde und ich nach Deutschland in meine Hamburger Heimat zurückkehren müßte. Am 14. Januar 1984 gab ich meine "Älteste Tätowierstube" kostenlos an den Sohn meiner Schwester, E.-G. Goetz, weiter gegen seine Zusicherung, mir Heimat, Wohnung und mein Lebenswerk in Hamburg zu erhalten. Im Jahre 1985 kaufte ich für diesen Neffen das Haus Hamburger Berg 8, um den Standort des Geschäftes für die Zukunft abzusichern Die Geschäftsübergabe an E.-G. Goetz war an die ausdrückliche Bedingung geknüpft, mir und meinem Mitarbeiter Karlmann ein lebenslanges Wohnrecht in dem Hause grundbuchamtlich eintragen zu lassen. Dadurch sollte uns die Möglichkeit einer Rückkehr nach Hamburg jederzeit erhalten bleiben.
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Die Grundbucheintragung in Hamburg konnte ich nicht selbst wahrnehmen, da mein älterer Lebensgefährte im Sterben lag und ich seinetwegen in die Schweiz zurückkehren mußte. Erst ein Jahr später, als mir das Grundbuchamt den Auszug schickte, erfuhr ich, daß mein Neffe - entgegen seiner ausdrücklichen Zusage - das vereinbarte Wohnrecht für Karlmann nicht hatte eintragen lassen.E.G. Goetz hat "Herbert Hoffmann" schon in den 1980er Jahren aus dem Firmennamen, dem Geschäft und den Schaufenstern verbannt! Dennoch wirbt er bis heute mit der von mir gegründeten "Ältesten Tätowierstube in Deutschland" sowie mit den von mir vor langer Zeit entworfenen Graphiken:


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Durch die Publikation meiner Bücher sowie die damit einhergehende Presse, rückt Herbert Hoffmann als Gründer der "Ältesten Tätowierstube Deutschlands" wieder mehr und mehr in den Blickpunkt der Öffentlichkeit. Ich halte es deshalb für notwendig, folgendes klarzustellen: 1) E.-G. Goetz, gelernter Maurer, hat niemals nebenberuflich bei mir gearbeitet. Im Sommer 1983 überließ ich ihm kostenlos eine komplette Tätowierausrüstung und zeigte ihm, wie das Tätowieren funktioniert, damit er in seinem Heimatdorf im Landkreis Bad Kissingen üben könne. Auf meine wiederholten Angebote, mein Nachfolger zu werden, reagierte mein Neffe sehr zögerlich. Anfang Januar 1984 entschloß er sich endlich - motiviert durch die hohen Einnahmen, die er bereits als Amateurtätowierer
erzielt hatte - seine kurze Tätigkeit bei den Stadtwerken in Bad Kissingen aufzugeben und mein Lebenswerk, die Tätowierstube, zu übernehmen. 2) 1985 legte E.G. Goetz mir ein urkundenähnliches Plakat zur Unterschrift vor. Mit der Unterzeichnung des in aufwendigen Lettern gesetzten Textes sollte ich ihn als meinen Nachfolger loben und autorisieren. Ich habe diese Unterschrift gefälligkeitshalber geleistet, um meinem Neffen den Berufsstart in meine "Älteste Tätowierstube" zu erleichtern. Ich distanziere mich hiermit ausdrücklich vom Inhalt der "Urkunde", deren Text nicht von mir verfaßt wurde und nicht meiner Überzeugung entspricht.

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3) E.-G. Goetz beruft sich - neuerdings auch im Internet - auf die
angebliche "Familientradition" des Tätowiergeschäftes. Eine solche respektvolle Pflege der "familiären Tradition" habe ich von seiner Seite wie folgt erfahren: am 04.12.1992 ließ mich mein Neffe unter Berufung auf das Hauseigentümerrecht von
herbeigerufenen Polizisten aus der "Ältesten Tätowierstube" verweisen.Seitdem habe ich diesen Ort, der mein Lebenswerk ist, nicht mehr betreten.
Deshalb möchte ich abschließend ausdrücklich erklären: Die heute bestehende "Älteste Tätowierstube in Deutschland" hat nichts mehr mit der von mir gegründeten zu tun; sie hat nichts mehr mit Herbert Hoffmann zu tun!
Diese Information ist vor allem an jene Menschen gerichtet, die die
Tätowierstube am Hamburger Berg 8 in der falschen Annahme aufsuchen, sie stünde noch mit mir, dem ältesten Tätowierer Deutschlands, in Verbindung. Herbert Hoffmann im September 2002
>>>>Lesen
sie dazu unbedingt die Stellungnagme von Ernst Günter Götz!<<<< |
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